Eine Photovoltaikanlage in Spanien zu legalisieren bedeutet, dass alle erforderlichen rechtlichen und behördlichen Schritte durchgeführt werden, damit die Anlage ordnungsgemäß betrieben werden kann.
In Spanien umfasst dies mehrere Schritte.
Elektrische Sicherheit und Abnahme – die Anlage muss von einem zertifizierten Elektriker überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie den Sicherheitsvorschriften entspricht. Ein Ingenieurprojekt und eine zweite Abnahme von einem zertifizierten Ingenieur sind bei Photovoltaikanlagen größer als 10 kWp Vorschrift.
Registrierung – die Installationsfirma hat die Pflicht, alle technische Unterlagen nach Inbetriebnahme zu präsentieren und für die normgerechte Installation der Solaranlage zu unterschreiben.
Anmeldung beim Netzbetreiber – dies ist in der Regel der letzte Schritt. Die Photovoltaikanlage muss beim Netzbetreiber angemeldet werden, wenn der erzeugte Strom ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden soll, um entsprechende Einspeisevergütung zu bekommen.
Es gibt zwei Wege das anzugehen:
- Der Stromversorger (Endesa, Naturgy, Iberdrola etc) kontaktiert den Photovoltaikbesitzer und bietet ihm einen Solar Tarif an.
- Der Besitzer der Photovoltaikanlage kontaktiert sein Stromanbieter (Endesa etc), nachdem ihm alle Unterlagen für die bereits legalisierte PV Anlage vorliegen.
Wichtig dabei ist die CAU Nummer, die bestätigt, dass die Solaranlage angemeldet und legalisiert ist.
Für einen reibungslosen Ablauf wird empfohlen, den ersten Solar Vertrag mit dem bereits bestehenden Stromanbieter abzuschließen.
Endesa bietet momentan vier verschiedene Solar Tarife an, die unter diesen Link zu finden sind:
https://www.endesa.com/en/catalog/solar-catalogue/endesa-solar
Wählen Sie Ihr Tarif und kontaktieren Sie Endesa über Ihren Endesa Web Account.