Die Balearen haben sich in den letzten Jahren zu einem Vorreiter in der Solarenergie entwickelt und die Installation von Photovoltaikanlagen ist auf den Inseln zur Routine geworden. Viele Bewohner haben die Gelegenheit genutzt, von den großzügigen staatlichen und regionalen Förderungen zu profitieren. Doch was passiert, wenn der Antrag bewilligt ist, aber das Geld einfach nicht kommt? Dieser Artikel beleuchtet die Fördersituation der letzten drei Jahre (2023, 2024 und 2025) und gibt wertvolle Informationen für alle, die sich in dieser Warteschleife befinden.
Die Förderlandschaft der letzten drei Jahre
In den Jahren 2023, 2024 und 2025 gab es auf den Balearen verschiedene Programme, die den Einbau von Photovoltaikanlagen für Privatpersonen und Firmen finanziell unterstützten. Die Gelder stammten hauptsächlich aus dem europäischen FEDER-Programm und den spanischen Next Generation EU-Fonds, die über die Regierung der Balearen (Govern de les Illes Balears) verwaltet wurden.
2023: In diesem Jahr standen erhebliche Mittel aus den Next Generation EU-Fonds zur Verfügung. Der Gesamtbetrag für die Balearen belief sich auf über 13,8 Millionen Euro, von denen ein großer Teil für den Eigenverbrauch vorgesehen war.
2024: Die Hauptprogramme waren FOTOPAR 2024 und das PITEIB (Plan de Inversiones para la Transición Energética de las Illes Balears). Für private Antragsteller belief sich das Gesamtbudget auf rund 8 Millionen Euro.
2025:Die neuesten Ausschreibungen, FOTOPAR 2025 und eine neue Phase des PITEIB-Programms, stellten mit geschätzten 20,5 Millionen Euro die bisher größten Fördersummen für Privatpersonen bereit.
Die Nachfrage war enorm.
Wichtige Informationen für Wartende
Viele Antragsteller, die in den Jahren 2023 und 2024 ihren Antrag gestellt und eine positive Rückmeldung erhalten haben, warten jedoch immer noch auf die Auszahlung der Gelder. Bislang gibt es keine öffentlichen Berichte oder offizielle Stellungnahmen, die bestätigen, dass Personen, die in diesen Jahren ihre Solaranlage installiert haben, die Fördermittel bereits erhalten haben.
Dieser Zustand kann frustrierend sein, aber es ist wichtig, die administrative Realität zu verstehen.
1. Lange Bearbeitungszeiten: Die hohe Anzahl an Anträgen hat zu einer enormen Arbeitsbelastung in den Verwaltungsbehörden geführt. Die Bearbeitung dauert oft länger als die ursprünglich vorgesehenen sechs Monate.
2. Fehlende Kommunikation: Die Kommunikation über den genauen Stand der Auszahlungen ist spärlich. Öffentliche Kommentare oder Forenbeiträge, die eine Auszahlung bestätigen, fehlen fast vollständig.
3. Warteschlange der Bewilligungen: Eine positive Rückmeldung (Bewilligung) bedeutet, dass Ihr Antrag administrativ in Ordnung ist und Sie Anspruch auf die Subvention haben. Sie steht jedoch nicht in direktem Zusammenhang mit dem Zeitpunkt der Auszahlung. Die Auszahlung erfolgt, sobald die Behörden die entsprechenden Mittel freigegeben haben und die abschließende Prüfung erfolgt ist.
Zusammenfassung
Trotz der beachtlichen Fördersummen von über 42 Millionen Euro in den letzten drei Jahren und der hohen Nachfrage gibt es keine öffentlichen Anzeichen dafür, dass die Auszahlungen für die Anträge von 2023, 2024 und 2025 bereits erfolgt sind.
Was können Sie tun?
Bleiben Sie geduldig. Ihre Bewilligung ist der wichtigste Schritt – die Auszahlung wird folgen, sobald die administrativen Prozesse abgeschlossen sind.
Sobald Sie die Auszahlung bekommen haben, melden Sie dieses positive Ereignis Ihrer Installationsfirma – das schafft Transparenz zu den Stand der Subventionsauszahlung und hilft anderen Kunden.